Samstag, 1. Juli 2017

Tierisch

Elche! Also eigentlich noch gestern abend - ich nämlich noch nicht müde....
Da die Sonne immer noch so schön scheint, mache ich mich auf den Weg, etwas von der "Mitternachtssonne" zu sehen. Es ist allerdings erst 22 Uhr, aber die Sonne steht noch ziemlich hoch. Ich weiß, daß Evenskjer ein exponierter Punkt ist, von dem aus ich das Meer nach Norden sehen kann. Hier versinkt die Sonne nicht hinter einem Berg, sondern ich kann sie schön über den Berggipfeln beobachten. Sie wirft ein wunderbares Licht auf das glatte Meer. Mit der Sonne im Rücken fahre ich dann wieder zurück nach Evenes. Das Licht ist phantastisch und unglaublich, man kann es vergleichen mit dem strahlenden Sonnenschein vor dunklen Gewitterwolken.
Von meiner Nebenstraße geht noch ein kleiners, ungeteertes Nebensträßchen, ab. Tårstad ist angeschrieben - ich dachte allerdings, dahin gäbe es nur die eine Straße von Evenes. Ausprobieren - im schlimmsten Fall darf ich halt zurückzockeln. Bereits nach wenigen 100 m kreuzt eine Elchkuh meinen Weg und bleibt auf der Wiese neben direkt neben der Straße stehen. Sie schaut mich gelassen an, selbst als ich den Motor ausmache rennt sie nicht weg. Im Gegenteil, sie beginnt sich zu putzen (wahrscheinlich juckt das im Wechsel befindliche Fell) und fängt dann sogar an zu äsen! Ich hab dummerweise mitten auf der Straße angehalten, so daß das nächste Auto kaum an mir vorbeikommt. Allerdings scheucht es das Elchkalb auf, das sich anscheinend noch neben dem Weg versteckt hatte. So kann ich jetzt ausführlich Mutter und Kind beobachten. So nah und so ruhig habe ich noch nie Elche in freier Wildbahn gesehen! Das Kalb hat einen langen Ziegenbart und die ersten Anzeichen seiner Schaufeln sehen eher wie schrecklich buschige Augenbrauen aus - spannend! Grade als ich losfahren will, entdecke ich die Rücken von 2 weiteren Elchen, die sich in einigen Metern Entfernung in einem Graben herumtreiben. Ist schon faszinierend, wie sich diese riesigen Viecher so unsichtbar machen können!
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Auf der offiziellen Norwegenkarte, die ich heute abend noch durchforste sind außer Grundstücksgrenzen und Grenzmarkierungen auch Höhenlinien zu sehen - klar bei einer topografischen Karte. Interessant dabei ist die Fjordtiefe - die reicht tiefer als 500 m. Und bereits wenig von unserem Ufer entfernt sind schon 120 m Tiefe angezeigt. Man darf Kjetil wohl doch vieles nicht glauben.


Spät am heutigen Morgen komme ich erst auf die Baustelle und frage ob ich etwas helfen darf oder kann. Leider nein. Ach doch, ich könnte Material besorgen, Steine Beton und Balkenschuhe (wir haben die falschen). Mach ich doch glatt - endlich mal Abwechslung. In Evenskjer bekomme ich alles und diesmal auch die richtigen Materialien. Gestern hat mein Auto fürchterlich gequietscht und gescheppert und heute gibt es seltsam klappernde Schläge von sich. Ich weiß, dass ich ein Spoilerteil angerissen habe, aber sonst ist nichts zu finden. Das kann es allerdings nicht gewesen sein - muss ich einfach mal weiter aufpassen.
Ich rede mit Mait darüber, dass ich den Aufbau der Hütte gerne filmen würde. Widerwillig erlaubt er es, aber als ich oben auf dem Fels meine Kamera aufbaue widerruft er die Zusage leider.

Die Sonne versteckt sich heute hinter dichten Wolken, aber es ist warm und trocken. Schon fast ein wenig schwül. Daher gibt es heute auch wahnsinnig viele Fliegen und Schnaken.

Auf dem Weg nach oben zu meinem Ausguck finde ich den Schädel eines kleinen Tieres vielleicht ein Marder? Ein Schwan fliegt schnattenrd über dem Wasser nach Westen. Als er etwas später zurückkommt, ist es ein Storch geworden. Ein Storch? Kurz vor Feierabend streicht am Ufer ein Fuchs vorbei. Er bellt, etwa so wie ein Seehund. Mit dem Fernglas kann ich ihn sehr gut beobachten. Er kommt bis fast an die Bootshäuser aber vor der Baustelle kehrt er dann doch um. Ich verliere ihn aus den Augen. Vielleicht zehn Minuten später höre ich in allerdings wieder, im Wald oberhalb von mir auf dem Berg.

Heute ist die Terasse dran. Tauno beplankt sie am Nachmittag ganz fleißig. Als etwa die Hälfte fertiggestellt ist, stellt er einen Fehler an den Stützpfosten fest. Mir ist das zwar schon gestern aufgefallen, aber ich dachte, die Jungs wissen schon was sie tun. Sie haben die Stützpfosten aus 2 bzw. 3 Balken zusammengescharubt. Und einige der Balken haben sie etwas zu lang gemacht, ao dass die Terassenbretter nicht mehr aufgelegt werden können. Nach einigem hin- und her-überlegen und überrascht ausschauen, muss Mait die Stützen wieder abbauen, kürzen und anschrauben. Ist ja aber keine große Arbeit.


Während die Jungs Mittagessen machen, etwa gegen 2 Uhr, kommen Björn und Anneliese mit den Hunden von ihrem Spaziergang zurück. Ich steige von meinem Felsen herab und lasse mich von Ihnen zu einem Kaffee bzw. in meinem Fall zu einem Wasser einladen. Am Anfang versuche ich mit Björn etwas norwegisch zu reden, aber später gehen wir dann doch wieder zum Englisch über. Etwas später kommt ihr Sohn Magnus aus Narvik hinzu, er soll in der nächsten Woche die Hunde hüten. Anneliese liegt M&M's die es aber leider in Norwegen nicht gibt, auch nicht in ihrem kleinen Joker-Supermarkt, den sie in Narvik betreibt. Daher hat ihr Magnus welche aus Schweden mitgebracht; dorthin fahren sie gelegentlich zum einkaufen.
Ich erfahre viel, vor Allem über die Tierwelt. Z.B. über Elche, von Luchsen, die hier ziemlich viele Rentiere gerissen haben, über häufig hier spielende Schweinswale und sogar Orkas hat Björn hier in ca. 600 m Entfernung schon gesehen! Und die Seeadler kann man angeblich mit gefrorenem Fisch anfüttern, so daß sie häufiger hier vorbeikommen.
Zur Wetterlage erhalte ich auch interessante Informationen: genau hier, an unserem Platz, sind die Winter besonders mild. Schneehöhe vielleicht 30-50 cam, während sich bereits hinter der nächsten Bergnase meterhohe Schneewände  auftürmen. Und wenn es in Narvik -30 Grad hat, dann herrschen bei uns grade mal -17 Grad - und das angeblich nur wenige Tage im Jahr.
Ich frage Björn nach den Bewohnern der obersten Hütte und bekomme zurückhaltende Auskunft. Scheint ein etwas eigenbrödlerischer ältere Mann zu sein, der nicht mehr besonders gut gehen kann. Björn und Jan sind auch schon einmal aneinander geraten, als Jan betrunken in seinem Wohnwagen randaliert hat. Aber seit Björn ihm damals die Meinung gesagt hat, ist Ruhe. Darüber freut sich Anneliese!

War ganz schön viel los heute...
Ach ja, die Baustelle: so sieht der Bausatz ausgepackt aber noch nicht aufgebaut aus und das haben die Jungs heute fabriziert:

Ach, und zum guten Schluss - als ich abends nochmal fortgehen will, spaziert das letzte, kapitale Rentier ganz gemütlich durch Nachbar Jardars Garten, am Springbrunnen vorbei, über den englischen Rasen..... 

Freitag, 30. Juni 2017

Viel Afrika

Wir haben heute herrliches Wetter. Strahlend blauer Himmel, weiße Federwölkchen, Sonnenbadewetter.
Ich lass den Jungs wieder den Vortritt und richte morgens noch meine Angelsachen her (mit neuem Köder bestücken).

Wie immer kann und darf ich nichts tun. Die Fundamente sind fertig, jetzt soll der Grundrahmen aufgelegt werden. Weiterhin machen sie das sehr genau und loten jedes Auflager einzeln aus. Aufgrund von Kjetils gestrigen Bedenken bauen die Jungs heute Diagonalverstrebungen ein - jede Menge. Wirkt richtig stabil mittlerweile. Heute lohnt es sich zu filmen, denke ich mir. Mait hat das irgendwann bemerkt und stülpt wortlos den Speiskübel über die Kamera. Ich frage ihn, ob oder warum er das nicht mag, bekomme aber keine Antwort. Also setze ich die Kamera oben drauf und filme weiter. Daraufhin kommt lediglich die lapidare Ansage, dass sie die Arbeit einstellen würden, wenn ich weiter filme. Ok, mein Aku ist sowieso leer.

Um mich selbst aus dem Weg zu räumen klettere ich zum Strommasten hoch. Ich finde dort ein schönes Sitzplätzchen auf dem Fels. Von hier oben hab ich außerdem einen phantastischen Ausblick auf die Baustelle und über den Fjord. Die Sonne brennt - den ganzen Tag! Das Meer liegt spiegelglatt da, aber leider sind weder Wale noch U-Boote zu sehen.

Über Mittag fahren Mait und Tauno zum essen nach Hause, ich bleibe hier und "bewache" die Baustelle.
Am Nachmittag taucht Kjetil auf und baut an einer kleinen Hütte auf dem Nachbargrundstück. Ich geh rüber und leiste ihm etwas Gesellschaft. Kjetil wirkt sehr sarkastisch und frustriert. Er weiß zwar viel, macht sich aber über alles lustig. Und mich verunsichert er weiter, indem er über neue, strengere Bauvorschriften, die "stümperhafte" Arbeit meiner Estländer und den Aufwand zum Anschluss an das Stromnetz spricht. Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr mit ihm reden? Wenn ich mir allerdings anschaue, wie schlampig er seine Hütte zusammenzimmert, bin ich mir bezüglich seiner Qualitäten nicht mehr so sicher...

Eine kleine Yacht zieht nah am Ufer vorbei und der Postbote wirft tatsächlich Post in meinen Briefkasten.
Ich bin reich! Steinreich! Die Steine glitzern heute so sehr in der Sonne, daß man meinen könnte, sie enthielten Gold. Trollgold?
Aus den weggesprengten Felsen laufen Wasseradern unter meinem Haus durch; eines der Fundamente steht direkt in solch einer Wasserader - ich hoffe, das macht nichts.

Björn und Anneliese aus Narvik tauchen auf, gerade als ich die Baustelle verlassen will. Meine Arbeiter haben schon vor einer Stunde Feierabend gemacht. Natürlich gehe ich auf einen Schwatz rüber. Anneliese spricht sehr gut englisch. Ich erfahre einiges aus ihrer Familie, Björn ist Zimmermann und auf den Lofoten aufgewachsen. Die Hütte hat er selbst gebaut. Das sind nette Leute. Und sie nehmen mir etwas von der Panik, die Kjetil verbreitet hat - man darf ihm höchstens ein Viertel glauben und ich solle nicht alles so ernst nehmen. 

Eigentlich könnte ich jetzt entspannt nach Hause fahren, aber die Abendsonne ist sooo schön!

Donnerstag, 29. Juni 2017

Fliegen ist schön?

Heut gibt's keine Bilder, weil man keinen Baufortschritt sehen kann. Und die Aussicht hat sich auch nicht verändert. Die Beleuchtung schwankt allerdings alle viertel Stunde.
Es ist nass draußen, als die Jungs kurz nach 8 aufbrechen. Sie bauen heute die letzen 4 Fundamente, dann muss alles trocknen. Ich komme etwas später nach und kann natürlich wieder nichts weiter tun, als im Weg rumstehen. Sehr bald wird der Regen stärker und schließlich schüttet es richtig. Ich verziehe mich in's warme und trockene Auto, die Jungs ziehen die Regenklamotten an und machen tapfer weiter. Am späten Vorrmittag ist Schicht im Schacht und die Beiden verziehen sich. Ich bleibe, sitze im Auto, warte...

Gegen Mittag wird das Wetter besser, da kann ich mich mal raustrauen. Ich mach mich nochmal mit verbessertem GPS und einer neuen Internetadresse (da findet man alle norwegischen Grenzverläufe mit Koordinaten!) auf die Suche nach den Grenzmarkierungen. Die erste Ecke (beim Telefonmast) ist ja weithin sichtbar und wohlbekannt. Die zweite Ecke, auch auf dem Berg muss ich ein wenig suchen. Ich war kürzlich schon mal hier oben, hab aber nichts gefunden. Viel weiter westlich als gedacht finde ich die Markierung dann tatsächlich, gut versteckt zwischen Moos und Blaubeersträuchern. Dann geht's wieder runter vom Berg; ich suche und finde Ecke 3 ebenfalls ein ganzes Stück weiter westlich als vermutet auf der anderen Seite des Grabens. Dann gehört der Graben ja noch mir?! Nummer 4 suche ich weiterhin vergebens...

Noch während ich suche, taucht Kjetil auf und holt seine gestern angepinselten Schilder ab. Ich verwickle ihn natürlich wieder in ein Gespräch: ja, diese Grenzmarkierung ist verschwunden, aber er weiß genau, wo sie war - ca. 1 m von meinem Briefkasten entfernt.
Kjetil ist ein passionierter Taucher, seine Tauchausrüstung hat er mir gestern schon gezeigt. Heute erzählt er mir, daß der praktisch schon den ganzen Fjord ertaucht hat. Von unserer Seite aus ist der Fjord ziemlich flach, bis etwa 30 m Tiefe. Erst ab der Fjordmitte (ca. 2 km von hier) gibt es einen ca. 130 m tiefen Graben, der auf der südlichen Fjordseite bis nahe ans Ufer reicht. Die Fische stehen immer an der Grabenkante, weswegen  "die (doofen) Touristen hier vergeblich mit dem Boot rausfahren".
 Dann fragt er mich, ob wir die Fundamente gut im Boden verankert haben? Nein, die Grundsteine sind auf den blanken Fels aufgesetzt. Oh je, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie stark und eisig die Stürme hier werden können. Der Wind sammelt sich unter dem Haus und bläst es einfach weg - droht er mir. Es gibt noch eine Alternative - ich kann die Terasse ringsum ganz dicht schließen, damit der Wind nicht reinkann. Ich glaube, ich muss mir eine gute Sturmversicherung zulegen. Hoffentlich lernen wir nicht fliegen!
Ragnar hat behauptet, es würde hier kaum unter 0 Grad? Kjetil schüttelt nur den Kopf. Die Stürme bringen Temperaturen bis -40 Grad mit sich; sie kommen entweder vom offen Atlantik oder aus dem kalten Russland. Mir wird schon ein wenig Angst vor meinem ersten Winterurlaub hier....

Jetzt ist es richtig warm geworden - es ist Sommer!!! Das Wetter lädt zum draußen sein ein. Schnaken? Ja, anscheinend gibt es die, aber die sind unsicht- und unhörbar. Ich stelle das nur anhand meiner zerbissenen Arme fest. Ich beschließe, die Baustelle etwas umzuräumen und mir auch etwas Platz zu gönnen. Ich suche mir einen brauchbaren Platz am Rand für meine Säge und baue mir aus übrigen Paletten ein kleines Podest dafür. Die Säge selbst ist ja noch im Anhänger. Um sie auszuladen, muss ich den Hänger abstützen und umräumen, bis ich an die Maschine rankomme. Leicht ist sie auch nicht, aber mit Hebelgesetz und Sackkarren bekomme ich sie tatsächlich nach oben und auf ihren Unterbau. Schwierig ist noch der Umzug des schweren Werkzeugwagens, aber die Sackkare (20 €) ist auch hier hilfreich. Und es stört oder beobachtet mich ja keiner.

Zu guter Letzt möchte ich auch mal den Angelplatz ausprobieren, Köder habe ich ja einige. Es sind schon Angler da, die auch immer wieder was fangen. Nur ich - ich werde wohl nie ein gscheiter Norweger -  ich verliere wieder einen Köder nach dem anderen. Was mach ich nur falsch....? Nach 3 Verlusten gebe ich für heute auf. Auf dem Rückweg komme ich am Müllplatz vorbei und frage gleich nach den Öffnungszeiten, irgendwann muss ich ja den Bauschutt auch entsorgen.

Die Sonne scheint hell von Nord-Westen ins Wohnzimmer, als ich den Blog schreibe und den Tag beende. Ach - und es gibt doch Bilder:

Mittwoch, 28. Juni 2017

Aprilwetter

Die Jungs fahren heute früh raus, ich lasse mir Zeit. Ich kann ja eh nix helfen. Tauno bastelt fleißig weiter an seinen Fundamenten, er mauert jetzt kleine Sockel, auf die später der Grundrahmen oder weitere Holzpfähle kommen. Er ist weiterhin sehr genau. Alles dauert seine Zeit. Für jeden Sockel braucht er fast eine Stunde. Erst wird der Sockel ganz genau ausgemessen, dann auf den gestern gelegten Grundsteinen die Mitte angezeichnet. Um die Mitte bohrt Tauno Löcher für jeweils 3 Armiereisen, über die dann die nächsten 2 oder 3 Hohlblöcke gestülpt werden. Manche Blöcke muss er kürzen, damit die Höhe genau stimmt. Die Mitte wird dann mit Beton aufgefüllt. Wie ihr seht, passe ich ganz gut auf!



Mait kann sich ein wenig mit der Terasse beschäftigen, aber nicht allzu viel, denn der Grundrahmen hat noch nicht seine endgültige Position und wenn zu viel angebaut wird, wird er zu schwer, um ihn an die richtige Stelle zu setzen. Er hängt sozusagen an "Siemens-Lufthaken" - ha ha ha! Da die Terasse jetzt doch etwa auf 2,5 m Höhe liegt, müssen die Jungs oft schon mit kleinen Trittleitern arbeiten. Vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Beim Einfügen der kleinen Auflagerbalken für den seitlichen Terassenteil kann ich ein ganz klein wenig helfen - immerhin reiche ich Mait 3 oder 4 Bälkchen. Wow!


Am Morgen ist es ziemlich frisch, des Öfteren nieselt oder regnet es - es ist kein angenehmes Wetter. Aber die Nässe hält nie länger als 10 min an, dann kommt wieder ein Wind auf oder die Wolken verschwinden und die Sonne lugt kurz hervor. Aber nur kurz, dann gibt es den nächsten Schauer.

Auf einem Felsen neben den Bootshäusern sichte ich einen Seeadler, der seine Beute verspeisen will. Da kommen 2 freche Möwen und wollen sie ihm abjagen. Ist schon ein schönes Tier, dieser Adler, als es ganz flach über dem Wasser den Möwen davoneilt.
Ach - übrigens: gestern, als ich unterwegs war, haben die Jungs Schweinswale im Fjord gesehen. Natürlich, wenn ich einmal nicht da bin! Also muss ich mich einfach weiter drauf freuen, bis ich selbst mal welche beobachten kann.

Mait stellt fest, daß wir viel zu wenig Balken haben. Da mein Auto für die langen Balken zu klein und auch der Hänger nicht lang genug ist, fahren wir mit Maits Mercedes-Bus. Tauno darf weiter arbeiten. Eigentlich wollten wir in Evenskjer (20 km) Material holen, aber die richtigen Balken werden uns dort nicht verkauft. Es liegen zwar welche in der benötigten Größe da, aber die scheinen schon vergeben zu sein. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als nach Harstad weiterzufahren. Der Tag ist damit ausgefüllt. Mait lädt 10 über 4 m lange Balken auf sein Autodach, Tauno bruacht noch (viel) mehr Beton (obwohl ich ihm ja gestern schon 8 Sack geholt habe) und Mait besorgt auch noch einige Balkenschuhe. Ab, zurück.
Die Verständigung mit Mait läuft übrigens mittels ziemlich holprigem englisch, mit Tauno kann ich mich praktisch nicht unterhalten. Auf der Fahrt frage ich Mait ein wenig aus und erfahre, wie das Zusammenarbeitsmodell mit Olav tatsächlich aussieht bzw. zustande gekommen ist. Olav ist ein pensionierter Chemie-Ingenieur, der sich die Freizeit mit dem Bau von Hütten vertreibt. So hat er wohl vor einigen Jahren in Estland Hütten bestellt und von den firmeneigenen Leuten aufbauen lassen. Anscheinend musste mehrfach nachgearbeitet werden. Im darauffolgenden Jahr hatte der Hersteller wohl keine Leute verfügbar und hat sich daher an Mait gewendet. Auf diese Weise hat Mait erstmals erfolgreich mit Olav zusammengearbeitet. Jetzt scheint Olav die Aufträge auszusuchen, Mait kauft dann die Hütten beim Hersteller und baut sie in Olavs Namen auf. Sehr interessantes Modell.

Auf dem Hinweg hat es ekelhaft geregnet, jetzt um die Mittagszeit wird es etwas trockener, ja die Sonne kommt sogar immer öfter heraus.

Kaum zurück, fahre ich gleich weiter: heute möchte ich noch zur Bank (Öffnungszeiten 12-15 Uhr), um die letzten Unterlagen zu unterschreiben. Einen Satz auf norwegisch kann ich bei Ragnhild wieder absetzen, dann wechseln wir zurück zu englisch. Im Supermarkt gegenüber kaufe ich noch ein paar Köder für die Angel. Mal sehen, wann die "aufgebraucht" sind.


Mittlerweile ist Kjetil endlich einmal eingetroffen. Er malt in einem seiner beiden Bootshäuser Verkaufsschilder. Kjetil ist Vorbesitzer meines Grundstücks und wollte eigentlich auf dem Nachbargrundstück bauen. Jetzt verkauft er aber alles. Auch die beiden luxuriösen Bootshäuser. Zusammen sollen die ca. 60.000 € kosten - ganz schön happig. Kjetil restauriert sich in Evenes seit einiger Zeit ein Boot "Arche Noah", mit dem möchte er, sobald er pensioniert ist, Norwegen verlassen und nach Griechenland schippern. Er hat die Nase voll von Norwegen. Zu lange zu kalt und dunkel, Griechenland sei ja so billig. Tja, so verrückt ist die Welt - die einen zieht es in den sonnigen Süden, die anderen in den einsamen Norden. Wir philosphieren noch ein bischen - Kjetil ist ein sehr vielseitiger Mensch!

Da es weiterhin nichts für mich zu tun gibt, setze ich mich mit meinem Campingstuhl auf Kjetils Sonnenterasse - die Sonne scheint ja herrlich. Aber es geht eine richtig frische Brise, so daß ich nicht lange aushalte und nach Hause aufbreche. Die Jungs arbeiten noch ein klein wenig weiter. 

Heute habe ich mal meinen "richtigen" Foto ausgepackt, bisher habe ich nur Handy-Fotos aufgenommen. Und, was passiert? Der spinnt schon wieder - das gleiche Symptom wie letztes Jahr: die Aufnahmen werden nicht gespeichert. Ich hatte das Gerät letztes Jahr vor dem Urlaub gekauft und dann hat er nicht funktioniert - pfui. Im Anschluß habe ich ihn natürlich zur Garantie zurückgegeben - sie konnten nichts finden und er hat auch wieder funktioniert. Sehr ärgerlich! Scheint ein Foto zu sein, der im Urlaub auch Urlaub hat....

Wahrscheinlich können wir mörgen nicht weitermachen, denn die Fundamente müssen erst trocknen, bevor sie belastet werden dürfen. Zum Glück ist morgen schönes Wetter angesagt, ich vermute, daß die Jungs dann vielleicht Fahrrad fahren oder angeln gehen.
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Dienstag, 27. Juni 2017

(Baumarkt-)Shoppen

Heute will ich nach Harstad (>50 km) fahren und einkaufen. Werkzeug und Material, obwohl wir eigentlich noch gar nichts brauchen. Ich habe im Internet nach den günstigsten Preisen geschaut...nachdem der Elektriker gar so teuer ist, habe ich beschlossen bis auf Weiteres erst mal ein Stromaggregat zu kaufen. Das gibt's schon für gut 230 €. Und wo isch schon dabei bin...da gitb's noch einen Besen, Grundierung für die Farbe mit Pinseln und weiterem Schnick-schnack, einen Speiskübel (den kann man immer brauchen), Wasserkanister und natürlich einen "richtigen" Briefkasten. Ich shoppe gerne - aber nur in Baumärkten! Das schönste dabei ist, daß ich zumindest in 2 Märkten, auf Rechnung an Olav kaufen kann. Natürlich muss ich das später bezahlen, aber Olav bekommt Prozente.

Eigentlich wollte ich in Harstad auch - ganz stolz mit meiner neuen Bank-ID - einen Telefonvertrag abschließen. Diesmal bedient mich ein anderer Angestelter, und der stolpert natürlich über meine ausländische Personalnummer, die das System nicht annimmt. Er schafft es nicht (wie sein Kollege letzte Woche versprochen hat), stattdessen mit der Bank-ID einen Vertrag abzuschließen. Sei's drum. Ich krieg das auch anders hin.

Shoppen macht müde. Die Füße tun weh. Ein Glück, dass die Rückfahrt ein Weilchen dauert - schön brav nach Vorschrift fahren! 90-50-60-80.
Die paar gekauften Lebensmittel liefere ich zu Hause ab, ziehe mich um und dann auf zur Baustelle!

Mittlerweile steht der Rahmen für die Terasse schon, d.h. jetzt wird das ganze Ausmaß klar. für mich passt das eigentlich ganz gut so. Die Hütte musste aufgrund des Felsverlaufs nun doch etwas gedreht werden. Olav hat's zum Glück noch nicht gesehen - er fürchtet, daß wir deswegen eine neue Genehmigungsschleife drehen müssen. Aber die Natur hat uns gezwungen! Die Argumente sind steinhart! Außerdem könnten wir Probleme mit der Höhe bekommen - die Terasse ist ca. 2 m hoch und da oben steht dann die Hütte. Eigentlich dürfen 6 m ab Boden nicht überschritten werden, da klappt aber so nicht. Olav will am 1.Juli wieder hier sein - bin gespannt, ob er dann die Hände über'm Kopf zusammenschlägt. Mait grinst "Plan ist Plan, hier ist die Realität".
Eine ganze Menge neuer Fundamente hat Tauno mittlerweile erstellt. Er macht das sehr sorgfältig!
Nicht nur, dass der alles sehr sauber macht, er prüft auch x mal, ob die Maße stimmen und ob alles im Lot ist.
Helfen kann ich natürlich nicht. Aber ich kann meinen neu erstandenen Briefkasten montieren! Damit ich wenigstens was zu tun habe. Ach ja, Wasser und Beton holen fahren darf ich auch.
Um 17 Uhr ist Feierabend - erstens hat es den ganzen Tag genieselt und geregnet und es ist auch ziemlich kühl; zweitens kann man vorerst nichts weiter machen, bis die Fundamente getrocknet sind.

Die Jungs sind wirklich gut und zweckmäßig ausgerüstet, auch wenn es gar nicht so aussieht. Sie haben z.B. eine kleine elektrische Kettensäge, an der Kappsäge ist ein kleiner Sonnenschirm gegen den Regen angeklemmt, sie haben einen Campingkocher dabei, um sich ein Mittagessen zuzubereiten und natürlich darf der batteriebetriebene Ghettoblaster nicht fehlen!

Ich trau mich mal wieder, fischen zu gehen. Ich suche die Stelle, an der die Jungs von den Fischen nur so überfallen worden sind. Aber was schafft Susi? Wie immer - schon beim ersten Versuch "Steinbeißer" und Köder verloren. Das war eine schnelle Angelei - ich hab nämlich keine weiteren Köder. Liegen alle zu Hause. Vergessen. Wie so vieles andere auch, was ich unbedingt mitbringen wollte. Platz wäre sogar noch vorhanden gewsen. Aber diesmal war ich echt schlecht organisiert, das hat sogar meine Tochter Katharina bestätigt!
Trotzdem gehe ich nicht ganz leer aus. Die Jungs haben so viel Fisch zum Abendessen gebraten, daß ich hlefen soll, den aufzuessen. Eigentlich schmeckt Fisch ja ganz ok - dieser hier ist dazu noch frisch und lecker zubereitet - aber an die Gräten kann ich mich schon mein ganzes Leben lang nicht gewöhnen.

Am Abend telefoniere ich noch mit Peter, einem Bekannten aus Düsseldorf, der auf Rolla ein Haus gekauft hat und schon mehere Jahre seine Urlaube dort verbringt. Er war kürzlich sogar hier - hat am Flughafen Besuch abgeholt - und hat nach meiner Hütte Ausschau gehalten; leider hat er 3 km zu früh mit der Suche aufgegeben. Wir verabreden uns aber noch!

Das war's für heute - ach ja: trotz aller Unkenrufe und der vielen steinigen Bilder...es wird ein Holzhaus werden!

Montag, 26. Juni 2017

Oh je, oh je...

...was hab ich da nur angefangen...

Wir fahren früh raus, weil Frank (oder ein Mitarbeiter) irgendwann kommen soll und den wollen wir doch nicht verpassen. Er hat die geeigneten Maschinen für die erforderlichen Erdarbeiten. Wir müssen nach Westen noch ca. 1,5 m Erde abtragen und eine kleine Felsnase weghämmern. Als wir ankommen, steht die Raupe schon etwas weiter am Wegrand. Gegen 9 Uhr kommt auch der zugehörige Fahrer. Es wird ein wenig beratschlagt und Farbmarkierungen angebracht. Dann legt der junge Mann los. Der sieht übrigens genauso aus, wie man sich einen norwegischen Wikinger vortsellt - strubbelige rote Haare und ein Ziegenbärtchen. Die Erde ist recht schnell beiseite geräumt. Beim Hämmern will er aber gar nicht mehr aufhören. Und Mait bremst ihn auch nicht. Ich glaube, die wollen den halben Berg abtragen!


Um die Mittagszeit fahre ich al kurz nach Bogen, um nach der Post zu schauen. Auch bei der Bank gehe ich vorbei. Ich muss einfach noch ein wenig Geduld haben. Tatsächlich kommt am Nachmittag auch der Postbote vorbei - natürlich bemängelt er meinen provisorischen Briefkasten! Mal schauen, wann ich was besseres anbieten kann. Aber - meine Bankunterlagen sind wenigstens da.
An norwegische Preise muss ich mich wirklich erst noch gewöhnen, das ist nichts für Schwaben! Aber mit langem Suchen kann man doch ein paar No-name-Produkte finden, die nur ca. 1/3 kosten! Zumindest bei den Reinigungsmitteln war ich da erfolgreich.

Der Hammer ist noch voll in Aktion, Mait möchte gerne 2 Stufen in den Fels geklopft haben. Er hämmert und hämmert...bis kurz nach 14 Uhr ununterbrochen.

Nun versuchen die Jungs, den Grundrahmen auszulegen. Bis alles im Winkel und im Lot ist dauert es eine ganze Weile. Ganz schön kompliziert bei diesen steilen Felsen. Und dann stellen wir fest, dass die Terasse auf mindestens 2 m Höhe kommt! Das könnte ein Problem bezüglich der Genehmigung geben. Außerdem mussten wir die Ausrichtung etwas drehen, der Fels ist halt leider so gewachsen. Hoffentlich wird das nicht auch noch ein Problem? Und die Terasse ragt sehr weit vor - wir müssen das gelagerte Material umsetzen. Dazu braucht's einen Bulldog, meint Mait. Mit Jardars Hilfe landen wir dann doch wieder bei Frank - die Raupe steht ja noch da (100 m weiter) und der Fahrer kommt später tatsächlich nochmal vorbei.

Viggo hat mittlerweile einen alten Wohnwagen vorbeigebracht und am Straßenrand abgestellt. Am späten Nachmittag rangieren wir den noch auf den Bauplatz, damit wir einen trockenen Platz für Material oder auch uns haben, wenn es wieder regnet (Mittwoch?). Beim Abhängen hole ich mir meinen ersten blauen Daumen - der rutscht zwischen die Anhängekupplung und den Unterstellbock.

Irgendwann im Lauf des Tages war auch der "rørlegger", also der Klempner da. Kjetil hat ihn angesprochen, er möchte doch mal vorbeischauen. Stundenlohn liegt bei c. 75 € - das ist hier mehr oder weniger normal. Auch für den Elektriker. Über den Daumen nennt er mir einen Gesamtpreis von gut 5.000 €. Helfen darf ich nicht dabei, um den Preis zu reduzieren. Das hat was mit den Versicherungsrichtlinien hier zu tun.

Auch für den Brunnen habe ich mittlerweile 2 Angebote vorliegen - zwischen acht- und fünfzehntausend €. Und der Elketriker will nur für einen Sicherungskasten und eine einzige Steckdose knapp 3.000 €!
Und am Abend erklärt Mait, dass dieser Bau länger als geplant dauern wird wegen der schwierigen Untergrundsituation, sie werden mindesten 1 Monat brauchen. Die Kosten für Franks Erdarbeiten kenne ich ja noch überhaupt nicht. Ich sehe die Kronen kontinuierlich in den Fjord rollen......
Ich glaub, ich hör wieder auf. Oder lebe einfach nur in einem "festen" Zelt, ohne Wasser, ohne Strom.

Tauno beschäftigt sich in der Zwischenzeit mit den Fundamenten. Auf dem obersten Absatz bastelt er mit Zement und Felsbrocken 4 Punktfundamente für den nördlichen Rahmenbalken. Wasser dafür hole ich fleißig in Kanistern vom Wohnmobilplatz in 4 km Entfernung. Tauno putzt den Untergrund für die Fundamente wirklich blitzeblank: erst kehren, dann den Staub mit einem großen Föhn wegblasden (!) und dann abspülen. Erst dann wird eingespeist. Und jedes verwendete Steinchen wird ebenfalls abgeföhnt. Bis jetzt habe ich noch nichts von dem ominösen Stromaggregat gesehen, das die Jungs angeblich dabei haben sollen. Die arbeiten nur mit Akku-Werkzeug und müssen dann halt die Akkus immer wieder aufladen.

Feierabend ist gegen 19 Uhr.


Sonntag, 25. Juni 2017

Sonntag

Es regnet. Laut Wetterbericht den ganzen Tag. Es ist Sonntag. Wir können (eigentlich) nichts tun. Mait und Tauno (das sind die beiden estnischen Arbeiter) schlafen, und schnarchen, gemütlich. Spät fahren wir dann doch noch raus - irgendwie muss man ja doch was tun.
Wir inspizieren die Baustelle, die Beiden fangen an, die Verpackungen zu öffnen und richten die Baustelle etwas ein. Das heißt: mein Anhänger bekommt einen anderen Platz, weil morgen hier ein Wohnwagen her soll, damit wir bei Regen ein Dach über dem Kopf haben. Mein anderer Kruscht (Fahrräder, Werkzeugschrank, Sägetisch) werden auch etwas aus dem Weg gestellt. Und dann legen die Jungs 2 von den Tragbalken aus, um eine Richtung für das Fundament zu bekommen. Wir probieren verschiedene Standpunkte aus, wie weit die Terasse dann nach vorne kommt, wie hoch dann alles wird und ob wir an einer kleinen Felsnase vielleicht doch vorbeikommen. Letztendlich müssen wir aber auf Frank warten, der morgen nachmittag vorbeikommen und noch etwas Erde wegschieben soll. Er soll auch ein wenig im Weg stehenden Fels beiseite räumen.
Nachbar Ragnar sammelt Nägel aus dem Aschehaufen des großen Feuers, das sie wohl gestern Abend noch angezündet haben. Ich halte ein Schwätzchen mit ihm und frage nochmal nach Strom. Er hat auf der Außeseite seines Hauses eine Steckdose mit Stromzähler installiert - so können wir dann die Akkus der Werkzeuge aufladen. Eva lädt mich zu einer kurzen Hausbesichtigung ein, wir tauschen noch Telefonnummern und dann geht's nach Hause.

Die Jungs sind schon verschwunden - ich sehe ihr Auto an der Landspitze, wo die deutschen Bunker waren. Jardar hat den Platz zum Angeln empfohlen. Als ich an der Kirche vorbeikomme, scheint diese gerade aus zu sein - die Leute haben ihre Tracht angezogen, das sieht hübsch aus!
Nach einigen Stunden wird es mir im Haus dann auch zu langweilig und ich beschließe, eine Erkundungstour um unseren Landzipfel herum zu machen - nach Grovfjord. In diesem Moment kommen die Jungs zurück mit reicher Beute! Wenn ich das richtig gesehen habe, haben sie einen Dorsch und 3 Seelachse gefangen! Stolz sind sie zu Recht! Die restlichen 12 Fische haben sie wieder reingeworfen... Ich hab bislang immer nur meine Köder verloren. Ich bin halt doch schon viel zu zivilistaionsverseucht...


Die jüngsten Infos heißen: der Wohnwagen kommt morgen Nachmittag (ein platter Reifen muss noch geflickt werden) und Frank kommt angeblich morgens schon...man wird sehen. Scheint so, als ob man auf der ganzen Welt alles nicht so genau nimmt mit der Pünktlichkeit, wie in Deutschland. Zum ersten Mal habe ich das in den arabischen Ländern kennengelernt. Aber auch in Südamerika ist "mañana" an der Tagesordnung.